Sechs Jahre war die Gründerin als Schulbegleiterin selbst im Einsatz – in Kindergärten, in Klassenzimmern, an der Seite von Kindern, die genau in diesem Moment jemanden brauchten. Nah an Familien, nah an der Realität pädagogischer Arbeit in NRW, mit hunderten Stunden, die diese Nähe erst zu Erfahrung gemacht haben.
Aus dieser Praxis wuchs eine klare Erkenntnis: Die bestehenden Strukturen reichten nicht aus. Kinder mit besonderem Förderbedarf brauchten mehr als Verwaltung – sie brauchten Menschen, die verlässlich blieben und wussten, was sie taten.
Aus dieser Überzeugung entstand Herzenshilfe M.I.L.E.D. mit einem klaren Wertebild und dem Anspruch, Inklusionsbegleitung nicht als Dienstleistung zu verstehen, sondern als Haltung.
Fünf Buchstaben, fünf Grundsätze: Menschlichkeit, Integrität, Liebe, Empathie, Diversität. Keine Versprechen – gelebte Praxis.
Die Grundlage von allem ist Erfahrung – nicht aus Büchern, sondern aus dem Alltag. Hunderte Stunden neben Kindern, die Unterstützung brauchten, in Kindergärten, in Klassenzimmern, in Momenten, die zählen.
Ein Kind mit Diabetes Typ 1 zeigte deutlich, wo das System an seine Grenzen stößt: Für Kinder mit medizinisch anspruchsvollem Förderbedarf gab es kaum jemanden, der sich auskannte. Genau hier setzt Herzenshilfe M.I.L.E.D. an.
Nicht wie viele Kinder man begleiten kann, sondern wie gut – das war die Frage, aus der heraus Herzenshilfe M.I.L.E.D. entstand. Qualität vor Quantität, von Anfang an.
So entstand Herzenshilfe M.I.L.E.D. – bewusst, mit Haltung. Als anerkannter externer Leistungserbringer nach SGB IX in NRW.
Drei Grundsätze, die hinter jeder Entscheidung stehen.
Nicht Diagnosen, nicht Aktenberge – das Kind selbst steht im Mittelpunkt jeder Entscheidung. Was es braucht, bestimmt, wie wir arbeiten.
Wir wachsen nicht um zu wachsen. Jede Begleitung, die wir übernehmen, soll wirklich gut sein – dafür setzen wir Grenzen, die wir bewusst einhalten.
Eine gute Begleitperson ist keine verlängerte Hand der Verwaltung. Sie ist Verlässlichkeit, Präsenz und Verantwortung – täglich neu.
Gute Inklusionsbegleitung beginnt nicht am ersten Tag in der Einrichtung – sie beginnt vorher. Mit einem genauen Kennenlernen des Kindes, einem Gespräch mit den Eltern und einem Austausch mit der Einrichtung.
Wir nehmen uns die Zeit, die es braucht, um wirklich zu verstehen: Was braucht dieses Kind? In welchen Momenten braucht es Unterstützung? Und wann ist es Zeit, einen Schritt zurückzutreten?
Inklusion beginnt im Kleinen – in einem Lächeln, einem gemeinsamen Spiel, einem Moment des Dazugehörens.